VfO Winterhausen  
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Winterhausen:
von der Entstehung bis zur Eingliederung nach Bayern

  • Übernommen aus Regesten und Urkunden.

  • Stichpunktartige Aufzählung.

  • Detallierte Informationen finden Sie in den von unserem Verein veröffentlichten Publikationen.


  • 3000 - 2000 v. Chr.
    Gräberfunde in der näheren Umgebung belegen, dass schon zu diesen Zeiten Menschen im Maintal lebten.

  • 600 n. Chr.
    Entstehung der jetzigen Gemeinde Winterhausen. Ihre wechselten Namen waren : Husun, Ahusen, Hahusen et Hahusen, Ahusen et Ahusen, Ahusen St. Nicolaus, In den Dörfern genannt Ahusen, Güter zu Ahusen, Winterahusen, Ohusen, Winter-Ohusen bis zu Winterhausen.

  • 706
    Erste urkundliche Erwähnung unseres Ortes mit Namen Husun, bezeugt durch den Würzburger Mönch Engelhardin. Erfasst in seiner "Vita sancti Burkhardi". Sie entstand um 1140.

  • 1200
    Eigenes Gemeindegebilde von Winterhausen mit Namen Ahausen.

  • 1227
    Ahausen am Main war Lehengebiet von Kaiser Friedrich II. -Staufer- (Reg.1212-1250) Dieser verpfändete dem Edlen Albert von Hohenlohe für 1500 Pfund Heller die Einkünfte aus Ahausen am Main.

  • 1268
    Gebiete von Hahusen et Hahusen gehören den Brüdern Kraft von Hohenlohe und Konrad von Hohenlohe.

  • 1297
    Winterhausen im Besitz von Bischof Mangold zu Würzburg. Im August bestätigt König Adolf I. von Nassau (Reg.1292-1298), dass er dem Bischof Mangold zu Würzburg als Sicherheit u. a. die Güter Ahusen St. Nicolaus (Winterhausen) und Ahusen St. Bartolomäus (Sommerhausen) samt ihren Einkünften verpfändet hat. Im Oktober verpfändet König Adolf I. von Nassau (Reg.1292-1298) die Einkünfte aus den Dörfern Ahusen an den Edlen Albert von Hohenlohe.

  • 1303
    Winterhausen im Besitz von Albert von Hohenlohe. König Albrecht I. von Habsburg (Reg.1298-1308) überlässt dem Edlen Albert von Hohenlohe u.a. für 5 Jahre die Reichsgüter zu "Ahusen et Ahusen".

  • 1310
    Winterhausen im Besitz von Albert von Hohenlohe. König Heinrich VII. von Luxemburg (Reg.1308-1313) verpfändet dem Edlen Albert von Hohenlohe u. a. die Reichsgüter Winterahusen und Sumerahusen.

  • 1324
    Winterhausen im Besitz von Ludwig von Hohenlohe. König Ludwig IV. der Bayer -Wittelsbach- (Reg.1314-1347) bestätigt dem Edlen Ludwig von Hohenlohe ( Sohn von Albert ) die Verpfändung der Reichsgüter u.a. mit den Dörfern Winterahusen und Sumerahusen.

  • 1347
    Winterhausen im Besitz von Ludwig von Hohenlohe. König Karl IV. von Luxemburg (1346-1378) bestätigt dem Ludwig von Hohenlohe die Reichspfandschaft u. a. an dem Dorf Winterahusen mit allem Zubehör.

  • 1365
    Die Mainfähre wird erstmalig erwähnt. Chunrat Ziezhlin von Würzburg hat empfangen das var (Fähre) zu Ahausen.

  • 1375
    Winterhausen im Besitz von Albrecht von Hohenlohe. Gegen den Edlen Albrecht von Hohenlohe wird Klage geführte von Conrat Gyer und Hermann Gyer auf Güter die er u.a. in Winterahusen und Sumerahusen besitzt.

  • 1376
    Gottfried von Hohenlohe-Uffenheim-Entsee ist Besitzer von Winterhausen. Er verkauft die Dörfer Winterohusen und Sommerohusen an Endres Trugsessen und Karl Trugsessen.

  • 1388
    Gerlach von Hohenlohe-Uffenheim-Entsee ist Besitzer von Winterhausen. Er verkauft die Dörfer Winter-Ohusen und Sommer-Ohusen an die Stadt Rothenburg um 800 Gulden.

  • 1412
    Winterhausen hat zwei Besitzer, Graf Linhart zu Kastell und Schenk Friedrich zu Limpurg.

  • 1428
    Winterhausen war im Besitz von mehren Grafen/Schenken. Einer war Graf Wilhelm zu Kastell.

  • 1441
    Schenk Konrad von Limpurg kommt in den Besitz von Winterhausen.

  • 1485
    Winterhausen im Besitz von Schenk Wilhelm II. von Limpurg. Er überträgt dem Stift zu Würzburg Winter-Ohusen als Lehen.

  • 1531
    Schenk Karl von Limpurg ererbt Winter-Ohusen.

  • 1544
    Die Mühle am Main wird erbaut. Sie gehört dem Geschlecht derer von Rechteren-Limpurg.

  • 1558
    Winterhausen im Besitz von Schenk Gottfried von Limpurg.

  • 1596
    Winterhausen im Besitz von Schenk Eberhard von Limpurg.

  • 1622
    Winterhausen im Besitz von Schenk Phillipp Ludwig von Limpurg.

  • 1738/39
    Das Rathaus wird erbaut.

  • 1801
    09. Februar wurde im Frieden von Lunevill bestimmt, dass Winterhausen zum Kurfürstentum Bayern kommt.

  • 1802
    14. Dezember wird in Winterhausen das Besitzergreifungspatent des Kurfürsten von Bayern angeschlagen. Winterhausen ist noch im Besitz derer von Limpurg und diese schlagen ein Gegenpatent an.

  • 1806
    Die Grafen von Limpurg bekommen Winterhausen zurück.

  • 1810
    26. Mai wurde Winterhausen an Würzburg angeschlossen.

  • 1814
    28. Juni wird Würzburg und die angeschlossenen Gemeinden (auch Winterhausen) bayerisch. Unser Gemeinde gehörte zum Distrikt Ochsenfurt. Die Gerichtsbarkeit in Winterhausen bleibt aber bei den Grafen von Limpurg.